Umweltverbände reichen Aufsichtsbeschwerde gegen Kanton ein

Zu hohe Ammoniak- und Phosphor-Emissionen aus der Landwirtschaft schädigen Moore, artenreiche Wiesen und Seen im Kanton Luzern. Die Luzerner Mittellandseen müssen seit bald 40 Jahren künstlich belüftet werden, damit sie nicht kollabieren. Dennoch geht das Luzerner Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement BUWD das Problem noch immer nicht entschlossen genug an und verletzt damit geltende Umweltgesetze, gefährdet geschützte Lebensräume und setzt die Gesundheit der Bevölkerung aufs Spiel. Deshalb reichen die kantonalen Verbände von WWF, Pro Natura und BirdLife sowie Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz AefU zusammen mit ihren nationalen Organisationen eine Aufsichtsbeschwerde ein.

Medienmitteilung vom 31.8.2020 «Luzerner Seen, Wälder und Moore bedroht! Kanton Luzern handelt nicht» (pdf)