Gefährdete Grenzgängerin

Zauneidechsen sind Grenzgänger. Ihren Lebensraum finden sie im Übergangsbereich zwischen Wald und Offenland, in Heckensäumen, an Wiesenböschungen und Ackerrändern. Ebenso entlang von Strassen, Eisenbahnen und Flussufern. Wichtig für die Zauneidechse sind ungenutzte Flächen wie Brachland und Streifen mit Altgras. Zauneidechsen lieben einzeln stehende Dornengebüsche, Hecken sowie Ast- und Steinhaufen. Solche Kleinstrukturen sind in gepflegten Landschaften von heute selten geworden.

Die heimische Zauneidechse verschwindet in der Innerschweiz aus den flacheren, dichter besiedelten Gebieten. Damit ist die ganze Population gefährdet. Der Albert Koechlin Stiftung ist es wichtig, dass die Zauneidechse in der Innerschweiz erhalten bleibt. Da die gefährdete Zauneidechse einen geringen Wanderradius hat, versucht die Albert Koechlin Stiftung mit einem längerfristig angelegten Projekt die noch bestehenden Lebensräume der Zauneidechse zu erhalten und miteinander zu verbinden. Seit Januar 2017 laufen die Vorarbeiten, um von 2019 bis 2022 die Lebensräume der Zauneidechse in der ganzen Innerschweiz längerfristig zu erhalten und die Zauneidechse zu fördern.

Personen, die Zauneidechsen antreffen, sind gebeten ihre Beobachtung mit Ort und Datum – und wenn möglich einem Foto – bei der Projektleitung des Projekts Zauneidechse zu melden.

Fragen zum Projekt Zauneidechse, zu Fördermassnahmen und zum genauen Vorgehen werden von der Projektleitung gerne beantwortet: philipp.christen@aks-stiftung.ch, 041 226 41 20.

www.zauneidechse.ch