Mehrwertabgabe: Tiefere Freigrenze und eine höhere Abschöpfung gefordert

Aus Sicht von Pro Natura Luzern geht der Entwurf des Bau- und Planungsgesetzes hinsichtlich Mehrwertabgabe zu wenig weit. Der Kanton schöpft die Möglichkeiten, die das revidierte Raumplanungsgesetz bietet, nicht aus und verpasst damit die Chance, die Mehrwertabgabe als raumplanerisches Steuerungsinstrument zu nutzen. Wir fordern höhere Abgabesätze von mindestens 40%, eine Differenzierung der Sätze, eine tiefere Freigrenze von maximal Fr. 30’000.-, eine Präzisierung der Verwendungszwecke sowie ein Verzicht auf die Möglichkeit für Gemeinden, ganz auf eine Abgabe für Um- und Aufzonungen zu verzichten.