10 Gründe warum Sie am 28. Februar gegen die 2. Röhre am Gotthard stimmen sollten

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Die Abstimmung über die 2. Röhre am Gotthard rückt näher. Wir liefern Ihnen 10 Gründe, warum es sich unbedingt lohnt mit Nein abzustimmen!

  1. Eine zweite Röhre verursacht noch mehr Verkehr!
    Wer Kapazitäten schafft, braucht sich nicht wundern, wenn diese genutzt werden, ob von europäischen LKWs oder einheimischen Kurzurlaubern.
  2. 3 Milliarden Franken würden für dringendere Projekte fehlen!
    Um die Ballungsgebiete Bern, Basel, Zürich und Lausanne gehören Staus, mit einem täglichen Verkehrsaufkommen von 100’000 – 150’000 Fahrzeugen, mittlerweile zum Alltag. Am Gotthard sind es durchschnittlich nur 17’000 Fahrzeuge. Mit 3 Milliarden Franken könnten wichtigere Verkehrsprojekte umgesetzt werden.
  3. Ab Dezember wird der Neat Tunnel bereits eine ausreichende Entlastung für den Gotthard Strassentunnel sein.
    Durch den Neat können pro Stunde und Richtung 8 Güterzüge fahren. Bei 21 LKW’s pro Güterzug und einer 12 stündigen Auslastung entspricht dies 4000 Lastwagen pro Tag!
  4. Eine Sanierung des Gotthardtunnels ist mit Autoverlad praktikabler.
    2 Milliarden Franken und 9 Jahre Bauzeit können durch die Verladelösung gespart werden! Zudem bietet diese Lösung eine rasche Möglichkeit bei allfälligen Notsanierungen den Transit zu gewährleisten.
  5. Mehr Verkehr erhöht das Gesundheitsrisiko!
    Jedes Jahr sterben 2000 bis 3000 Menschen an den Folgen der Verkehrs-verursachten Luftverschmutzung. Eine zweite Röhre erhöht die Verkehrsbelastung und verursacht mehr Gesundheitsprobleme.
  6. Verkehrsaufkommen am Gotthard ist seit 20 Jahren konstant!
    Zwar sind Staumeldungen am Gotthard normal, jedoch haben hier die Staumeldungen einfach zugenommen, nicht das Verkehrsaufkommen.
  7. Der Bau einer 2. Röhre ist Verfassungswidrig!
    Ein Ausbau am Gotthard widerspricht der Alpeninitiative. An das Märchen der einspurigen Benützung der Tunnel glaubt nicht einmal Bundesrätin Doris Leuthard: „Wir bauen ja kaum 2 Tunnels und lassen je eine Spur leer.“
  1. Die Baulobby sucht nach neuen Aufträgen
    Nachdem der Neat-Tunnel fertiggestellt wird, geht das letzte grosse Tunnelbauprojekt der Schweiz zu Ende. Dass grosse Baufirmen sich für ein weiteres Milliarden Projekt einsetzen ist dabei keine grosse Überraschung.
  2. Warum 20 Jahre auf mehr Sicherheit am Gotthard warten?
    Der Gotthardtunnel muss in den nächsten Jahren sowieso saniert werden. Hierbei können versenkbare Mittelleitplanken eingesetzt werden, welche Frontalkollisionen vermeiden.
  3. Die Lebensqualität für die Bewohner der Alpentäler sinkt!
    Entlang von zentralen Verkehrsachsen reduziert sich die Lebensqualität und das Gesundheitsrisiko steigt. Wer mehr Kapazitäten am Gotthard schafft, verringert die Lebensqualität der Talbewohner nördlich und südlich des Tunnels.

 

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