Luzerner Komitee „Nein zur 2. Gotthardröhre“

DE_GF44_webAm 28. Februar 2016 wird über den Bau der 2. Gotthardröhre abgestimmt. Diese wird bis zu 2 Millionen Transitlastwagen anziehen. Damit ist der Alpenschutzartikel Makulatur. Das Luzerner Komitee „Nein zur 2. Gotthardröhre“ bekämpft diese vehement. Eine Sanierung ist machbar und zahlbar. Eine Röhre bietet auch genügend Kapazität für den alpenquerenden Verkehr. Im Dezember 2016 geht ja die NEAT in Betrieb, damit müssen die Lastwagen verladen werden. Eine Verkehrsinfrastruktur für Spitzenzeiten können wir uns nicht leisten. Die wenigen Stautage während den Ferien rechtfertigen eine bis 3 Milliarden teurere Investition in eine 2. Röhre nicht.

Mitglieder des Luzerner Komitees sind: Grüne, SP, GLP, Junge Grüne, Juso, SEV, VCS, ÄrztInnen für den Umweltschutz, WWF Luzern, Pro Natura Luzern, BirdLife Luzern, ProBahn, IGöV, Umverkehr und ProVelo.


Helfen Sie uns, dieses unsinnige Projekt zu verhindern:

– Werden Sie Mitglied im Luzerner Komitee „Nein zur 2. Gotthardröhre“

– Helfen Sie mit bei Standaktionen und Flyer-Aktionen an grösseren Bahnhöfen

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– Unterstützen Sie das Luzerner Komitee mit einer Spende (IBAN: CH23 0900 0000 6002 7327 1)

Anmeldungen als Mitglied im Komitee, Interesse an Aktionen und für die finanzielle Unterstützung können Sie über das Online-Formular einreichen. Vielen Dank für Ihr Engagement!

Luzerner Komitee „Nein zur 2. Gotthardröhre“
VCS Luzern
Postfach 4308
6002 Luzern

IBAN: CH23 0900 0000 6002 7327 1


Das Luzerner Komitee fordert die Sanierung des Gotthardtunnels ohne 2. Röhre, begleitet mit einem Bahnverlad. Das ist nicht nur viel billiger, sondern garantiert auch die Einhaltung des Alpenschutzartikels. Denn wenn die beiden Tunnel mal gebaut sind, wird der Ruf sehr laut auch alle vier Spuren zu nutzen. Dies wird nicht nur Mehrverkehr fürs Tessin und den Kanton Uri bedeuten, sondern auch für den Kanton Luzern, durch welchen die wichtigsten Zufahrtsautobahnen zum Gotthard verlaufen. Die zweite Röhre wird auch mehr Schwerverkehr anziehen und uns BewohnerInnen entlang der Nord-Süd-Achse noch stärker belasten mit Lärm und Abgasen. Durch die zusätzlichen Lastwagen wird es zudem mehr Unfälle auf den Autobahnen geben.

Eine 2. Röhre steht in Konkurrenz zu den Agglomerationsprojekten. Die finanziellen Mittel des Bundes reichen nicht aus, die wirklichen Problemstellen im Verkehrsnetz zu sanieren. Über die Seebrücke in Luzern verkehren täglich rund 40’000 Fahrzeuge, am Gotthard sind täglich nur rund 17‘000 Fahrzeuge unterwegs! Wer etwas für die Sicherheit tun will, muss heute die Strassen, Fussgängerstreifen und Velowege in Stadt und Agglomeration sanieren. Der Bundesrat, bürgerliche Parteien und die Autolobby gehen mit dem Bau einer zweiten Röhre zudem bewusst das Risiko ein, die Wirkung der NEAT zu sabotieren. Die Wirtschaft wird so keinesfalls animiert, vermehrt Güter mit der Bahn zu transportieren. Damit wird auch die Verlagerungspolitik gefährdet und der Alpenschutzartikel Makulatur, welcher mit der Alpenschutzinitiative seit 1994, also über 20 Jahren, in der Verfassung verankert ist.

Gotthardfakten des Vereins Alpeninitiative