Gitzitobel

Foto: Niklaus Troxler

Das Schutzgebiet Gitzitobel liegt abseits von Verkehr und Zivilisation im Luzerner Seetal zwischen Schongau, Müswangen und Aesch. Das Gebiet ist nur zu Fuss erreichbar und hat sich dank dieser Abgeschiedenheit zu einem Refugium für seltene Pflanzen und Tiere entwickelt. Seit den 70er Jahren gehört dieses einzigartige Gebiet mit dem grossen Artenreichtum an Pflanzen und Tieren Pro Natura. 2011 konnte das Refugium durch den Kauf dreier Waldparzellen von 3.7 auf knapp 6 Hektaren erweitert werden. Diese neu erworbenen Waldgrundstücke wurden vertraglich als Sonderwaldreservat geschützt. Die fast 6 Hektaren Wiesland und Wald zeichnen sich durch eine enge Verzahnung vieler verschiedener Lebensräume aus: Halbtrockenrasen und Pfeifengraswiesen mit rund 20 Orchideenarten, Kalk-Quellfluren und lichter Buchenwald als regional seltene Waldgesellschaft.

Zu beachten: Es führt ein Wanderweg (Aesch – Trölete) durch das Schutzgebiet. Bitte markierten Weg nicht verlassen und Hunde an der Leine führen.